Poetisiert euch!

Vor uns liegt ein Zeitalter der Traurigkeit. Arten sterben, Ökosysteme verschwinden. Wir können sie nicht mehr überwinden, aber uns mit Poesie rüsten.

Zum Abschluss des Novalis-Jahres 2022 hat das Literaturhaus Halle/Saale gefragt, welche Bedeutung der Romantiker Novalis für heutige Autorinnen und Autoren hat. Im Essay „Poetisiert euch“ entdeckt Greta Taubert in der Romantik eine frühe Form der Ökologie, die uns auch heute bei der Bewältigung von Klimatrauer helfen kann.

Der Beitrag erschien zusammen mit Beiträgen von Clemens Meyer, Karl-Heinz Ott und Jens Jessen im Sammelband
„Wovon man spricht, das hat man nicht“ (Mitteldeutscher Verlag, 2023)

Pressestimmen

„Die Journalistin Greta Taubert bietet unter der Zeile „Poetisiert euch“ eine engagierte Prosa, die von der Ausrottung des Dodo aus – eines Vogels auf der Insel Mauritius – für ein neues Verhältnis zur Um- und Mitwelt wirbt. Statt das Aussterben zu befördern, sollte das Verlebendigen befeuert werden – in allen Wesen und Dingen. Nichts weniger als eine neue Liebeserklärung an die Welt wünscht sich die Autorin, und das hat dann sehr direkt mit Novalis zu tun, der genau das vom Mansfelder Land aus adressierte. Denn, schreibt Greta Taubert: „Mit dem poetischen Blick können wir diese Liebesbeziehung wahrnehmen, sie ästhetisieren und zelebrieren – und uns damit für die bevorstehende Traurigkeitsepidemie rüsten.“ Novalis als Gegenmittel gegen die gesellschaftlich-kulturelle Depression.“
(Mitteldeutsche Zeitung)

„Zeit, also Novalis wieder zu lesen? Durchaus. Denn die Frage steht tatsächlich bis heute – nicht die nach dem heiligen Schoß der Kirche, sondern die nach der Selbsterkenntnis und der Menschlichkeit in einer von ökonomischer Kälte dominierten Welt. Die Frage: Fühlen wir uns gemeint, betroffen und berührt? Etwa (…) wenn Greta Taubert die Geschichte des Dodo schildert und die Momente, in denen immer mehr Menschen von der Trauer um den Verlust unserer reichen Welt und ihrer wunderbaren Geschöpfe erfasst werden.“
(Leipziger Volkszeitung)

„Die Publizistin Greta Taubert deutet den Kosmos Novalis in Richtung Klimaproblematik. Ein aufwühlender Text!“
(Herausgeber Alexander Suckel im MDR)

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