Wer ist der ostdeutsche Mann? In den Medien sind es Figuren mit hassverzerrten Gesichtern, sächselnde Hut-Bürger, tumbe Gestalten. Diesem Klischee tritt die Journalistin Greta Taubert entgegen. Sie reist von Nord nach Süd, von Ost nach West und spricht mit in Ostdeutschland geborenen Männern: über das Mannsein, über Gleichberechtigung, die Umbrucherfahrungen und die Suche nach sich selbst. Aus den vielfältigen Gesprächen entsteht eine spannende, charmante Annäherung an den Ostmann – und eine längst überfällige Liebeserklärung.

 

"Der Ostmann ist eine vom Aussterben bedrohte Spezies, der hier ein Denkmal gesetzt wird. Jenseits aller Wutbürger-Klischees.
Und das geht ans Herz.
(Andreas Dresen, Regisseur)

"Greta Taubert ist eine, die zuhört und hinsieht, keine Fremde, sondern eine Verbündete, die die Gefühlswelt ihrer Zeitgenossen festhalten kann. Sie gibt dem Ostmann endlich viele Gesichter.
Kurz: Greta Taubert ist die langersehnte Maxie Wander der Wendejungs."
(Carolin Würfel, Die Zeit)

Bühne

Mitschnitt der performativen Premieren-Lesung:
Guten Morgen, du Schöner als "Herzblatt"

Mittschnitt des Gesprächs "Essay und Diskurs", Deutschlandfunk Kultur:
Auf der Suche nach dem ostdeutschen Mann

Pressestimmen

Greta Taubert gelingt es, die männliche Ostidentität in ungeahnt vielen Facetten aufzuzeigen. Natürlich blickt sie im Gespräch mit den Männern an vielen Stellen zurück, erstaunlich oft aber auch nach vorn: Denn viele ostdeutsche Männer haben sich aus der alten Zeit ein Stück Utopie bewahrt. In ihrer Beziehung oder bei der Erziehung der Kinder leben sie Gleichberechtigung. In dieser Hinsicht sind Ostmänner moderne Vorreiter – aber oft auch viel zu bescheiden, um das zuzugeben.
(Tino Dallmann, MDR Kultur)

„Es heißt Ostmänner seien wie eine Nuss: extrem schwer zu knacken. Greta Taubert hat sie geknackt.“
(mdr Artur)

 „Der Ostmann als Vorreiter der Emanzipation – eine ungewöhnliche Perspektive!“ (3Sat Kulturzeit)

 

„ein schön zu lesendes Buch“
(der freitag)

 

„Zusammen liest sich das wie ein Roadmovie, das tief hinein – nein, nicht nach Ostdeutschland, sondern in die ostdeutsche Seele führt. … Dabei nähert sie sich ihren Gesprächspartnern nicht wie West-Autorenkollege Moritz von Uslar, der 2010 in "Deutschboden" eine brandenburgische Kleinstadt ironisch-distanziert porträtierte. Tauberts Blick erinnert an den von Maxie Wander. Er ist direkt, verschmitzt und warm. Und diese Wärme, diese Nähe sind es, die die "Ostboys"  so öffnet, dass sie schließlich auch sich selbst näher kommen.“
(Märkische Oder Zeitung)

 

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